Man vermutet, dass die Stadt von den Puniern gegründet wurde. Die meisten Sardinien-Touristen kommen hier an- entweder mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Ganz in der Nähe liegt die berühmte Costa Smeralda mit kristallklarem Wasser und wunderschönen Stränden und Buchten. Olbia gilt auf Sardinien als gastronomisches Zentrum für Miesmuscheln, die in der flachen Bucht Olbias geerntet werden. Sehenswert sind besonders die Plaza Regina Margarita, die Kirche San Simplica sowie die Via Roma.
Unter den bemerkenswertesten Monumenten finden wir in der Altstadt die Kathedrale San Simplicio, welche nach Bischof von Olbia benannt wurde, der im III. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Diocleziano gemartert wurde. Erbaut wurde sie auf einer römischen Nekropole (von der im Inneren der Kirche noch diverse Spuren wie zum Beispiel die Grabsteine zu sehen sind), in drei Phasen, zwischen dem XI. und XII. Jahrhundert, bestehend aus Granitblöcken, in romanischem Stil. Vor kurzem wurden in Olbia 24 antike Schiffswracks gefunden: zwei aus der Zeit von Kaiser Nerone und 16 aus dem V. Jahrh. n. Chr.; die anderen 6 stammen aus der "Giudicale"-Epoche. Der Fund ereignete sich im Hafen während der Bauarbeiten des neuen Straßentunnels. Natürlich wurden aufgrund dieser Entdeckung die Bauarbeiten sofort gestoppt. Nur wenige Kilometer von Olbia entfernt kann man das Schloß Castello di Pedres besichtigen. Byzantinischen Ursprungs ist das Schloß Castello di Sa Paulazza welches auf einem kleinen Hügel steht, auf dem sich vorher ein Nuraghe befand, dessen Steine zum Bau dieses Schlosses teilweise mit verbaut wurden . Es besteht aus einem quadratischen Grundbau mit vier rechtwinkligen Türmen. Olbia ist nicht mehr nur die Durchgangsstation für die Urlauber an der Costa Smeralda, sondern selbst eine richtige touristische Stadt, die in der Lage ist auch die höchsten Ansprüche der Touristen genüge zu tragen.